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Für den Besitzer war von
Anfang an klar, dass die Kneipe um die Treppe gebaut wird. Die
Brüsseler Spät-Jugendstiltreppe aus dem Jahre 1920 ist das Kernstück
des Raumes, dreht sich schmiedeeisern um sich selbst und windet sich
in den ersten Stock zur umlaufenden Galerie. Die ist ein reizvoller
“Hochsitz”, von dem aus man das Lokal überblicken kann, ohne selbst sofort
gesehen zu werden. Jeder Sitzplatz, jede Ecke, jeder Winkel des
EULENSPIEGELS ist irgendwie lebendig, schwärmt der Architekt von dem rustikal-nostalgischen, trotzdem verspielten Ambiente. Er bezieht sich dabei darauf,
dass es in den Räumlichkeiten keine steril-glatten Wände gibt.
Alles Material des in einer aufwendigen
Aktion abgetragenen Hauses, Röther Gasse 10, ehemals "Japan-Stube" und
später "Alraune" wurde aufgearbeitet und wieder zum Rückbau verwendet. Wo ein Mangel an den alten behauenen Eichenbalken auftrat, wurde entsprechendes Holz aus dem abgerissenen
Haus “Bier-Jakob” in Bad Orb zu Hilfe genommen. |